ÖDP stellt EU- Experten an Spitze der Europaliste

Die Liste der ÖDP zur Europawahl im Mai 2014 wurde von Prof. Dr. Klaus Buchner angeführt. Er ist Atomphysiker und hat 2009 mit Teilerfolgen gegen den EU- Vertrag von Lissabon geklagt. Er besitzt daher viel EU- Detailwissen und wird so eine wesentliche Bereicherung des Europa-Parlamentes sein. Ein herzliches Danke an alle Wählerinnen und Wähler, die mit ihrer Stimme Dr. Buchner im Mai 2014 in das EU- Parlament gebracht haben, ÖDP Bergisches Land

Sonntag, 30. Oktober 2011

Der Verrat an Ludwig Erhard

Von Dr. Herbert Gruhl

1983 schrieb Herbert Gruhl diesen Text, der als Flugblatt der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP) verteilt wurde und es sogar als Essay in den Spiegel Nr. 25/1983 geschafft hat. Die Aussagen dürfen nicht in Vergessenheit geraten.

Ludwig Erhard war stets das große Idol der Unionsparteien, ein Idol, das zeitweilig an Leuchtkraft sogar Konrad Adenauer übertraf. Noch auf den Parteitagen der siebziger Jahre brach Jubel los, wenn nur sein Name fiel. da wurden sogar Augen feucht. (Anmerkung: Gruhl war bis zu seinem Parteiaustritt 1978 Abgeordneter der CDU im Bundestag und dürfte hier als Augenzeuge berichten.)

Sonntag, 23. Oktober 2011

Joseph Kardinal Höffner im Jahr 1980 zur Umweltfrage und Atomenergie

Von Felix Staratschek, stellvertr. ÖDP- Kreisvorsitzender

Der Aussage von Prof. Roos (Tagespost vom 22.10.11), für Joseph Kardinal Höffner wäre Fukushima kein Grund für einen Atomausstieg gewesen, kann ich aus vollem Herzen zustimmen. Denn wenn es nach Kardinal Höffner gegangen wäre, hätte es kein Fukushima gegeben und auch nicht eine Partei, die sich die Grünen nennt, weil die Befolgung der von ihm 1980 formulierten Aussagen einen schnellen Atomausstieg und eine ökologische Politik zur Konsequenz haben müsste. Höffner hatte als Akademiker und Professor mit vier nicht palgiierten Doktortiteln eine immer auf das genauste präzisierte Sprache. In seinem Eröffnungsvortrag zur Bischofskonferenz 1980 sagt er:
" ....falls kein sicherer Betrieb der Kernkraftwerke garantiert werden kann [ sind andere Gründe für die Atomenergie ] nicht letztlich entscheidend. Genetische und sonstige Schädigungen .....dürfen nicht aus noch so dringlichen Nützlichkeitserwägungen in Kauf genommen werden."

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Felix Staratschek, verkehrspolitischer Sprecher der ÖDP Bergisches Land kritisiert CDU- Kampagne

Abs.
Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP) Bergisches Land (GM, RS SG W ME)
Verkehrspolitischer Sprecher
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald
 

Wirtschaftsstandort braucht umweltfreundliche Infrastruktur
Bergische ÖDP kritisiert CDU- Kampagne
Mit den CDU- Politikern geht die Bahn baden, meint Felix Staratschek

Die CDU kritisiert die Streichung zahlreicher Straßenbauprojekte durch die rotgrüne Landesregierung. Felix Staratschek, der verkehrspolitische Sprecher der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP) für das bergische Städtedreieck wiederum hält die Kritik und die Politik der CDU für fortschrittsfeindlich. Fortschrittlich ist für die ÖDP, was dem Leben dient oder was Nutzen schafft mit weniger Umweltbelastung. Die CDU setze einseitig auf die Straße. Sie vernachlässige nicht nur die Potentiale der Schiene, sondern sie setze der Güterbahn aktiv zu durch den Einsatz von Riesen- LKW. Unter der Regierung Rüttgers habe die CDU in NRW zahlreiche Bahnstrecken mit großen Potentialen aus der Landesplanung gestrichen. In anderen Regionen unterstütze die CDU den Bahnausbau. So wären zahlreiche Strecken, die die CDU hier endgültig aufgegeben hat, in der Region Karlsruhe zur Stadtbahn ausgebaut worden.



Dienstag, 18. Oktober 2011

Jeder Extremist ist Mist?

Der Bericht vom RGA vom 18.10.11 enthält leider, außer einer schon extremistischen Ausdrucksweise durch die JU- Vertreter, wenig Inhalte. Was hat den Herr Biesenbach gesagt? Es geht schon los, wenn es einen "Arbeitskreis gegen Rechts" gibt. Die Bezeichnung Rechts stammt aus dem Reichstag, wo die Konservativen rechts saßen. Müsste es nicht politisch korrekt heißen gegen Rechtsextremismus? Und jetzt trompetet die JU: "Jeder Extremist ist Mist!" Auch ein Extremist ist ein Mensch. Und wenn die JU dies so sagt, sagt diese das bestimmte Menschen Mist sind. Diese Aussage finde ich ziemlich extremistisch. Denn nach christlicher Soziallehre ist jeder Mensch eine einmalige Person, die als "Ebenbild Gottes" mit Würde ausgestattet ist. Mist ist nie die Person, sondern allenfalls ein Weltbild, welches diese Person aufgesogen hat oder eine Tat, für die auch auch Strafe verhängt werden kann. Und im optimalen Fall gelingt es einen, diese einmalige Person von diesem Weltbild zu befreien oder zur Reue der Tat zu bewegen.Weiter sagt die JU hier, Extremisten vertreten eine "Ideologie mit Gewalt". Leider ist hier unklar, ob der Satz im Aktiv oder Passiv geschrieben wurde. Setzen die Extremisten Gewalt ein, um ihre Ideologie umzusetzen oder würden diese Gewalt einsetzen, wenn die an der Macht sind?
Dann bleibt die Frage, was ist Gewalt? Zählen dazu nur Schläge und Vandalismus oder kann Politik sehr verdeckt, nicht auch gewalttätig sein? Am Sonntag sendete der WDR den Beitrag: "Woher kommen die kleinen Preise?" Und was dort gesendet wurde, dass müsste weiteste Verbreitung finden. Aber auch unsere Politiker von der CDU haben ein Rundfunkgesetz mit erlassen, das die Sender nach kurzer Zeit zur Löschung ihrer Beiträge zwingt. Kritische Informationen, die die Politik der CDU hinterfragen werden so gelöscht und der CDU fällt es leichter, ihre Politik über die Köpfe der Menschen hinweg durchzusetzen. Unsoziale Welthandelsstrukturen bedeuten für viele Menschen Ausbeutung, Krankheit, Leid und früher Tod. Für diese Gewalt hat unsere sich christlich nennende CDU Mitverantwortung. Dazu schrieb Kardinal Josef Höffner, dessen 24 Todestag am 16.10.11 im Kölner Dom gedacht wurde in seinem Buch "Christliche Soziallehre "Das harte leidenschaftliche Ankämpfen gegen Armut, Hunger, Krankheit, Elend und Not ist eine christliche Pflicht. Voreiliges resignieren wäre keine Ergebung in den Willen Gottes....." sondern ein Verrat an Jesus. Aus der Sicht der künftigen Generationen und der armen Menschen auf der Erde ist die Politik der CDU eindeutig extremistisch. Wenn die JU da feststellt, "Jeder Extremist ist Mist", dann hoffe ich, dass die mal ihren Laden mit "leidenschaftlichen Ankämpfen" entmisten.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Buchbesprechung: Volk entscheide! Visionen eines christlichen Politrebells

Von Felix Staratschek
Dieser Text nimmt Bezug auf den Vortrag von Sebastian Frankenberger vom 9.10.11 in Bad Driburg beim Landesparteitag der ÖDP- NRW und auf die Inhalte seines Buches

Sebastian Frankenberger ist ein Geschenk der katholischen Kirche an die Politik. Dies ist aber unfreiwillig und kein Ruhmesblatt der Kirche, der auch ich angehöre. Denn Frankenberger wollte Pastoralrefernet werden und studierte dafür Theologie. Aber sein Bistum hatte sich von einem Wirtschaftsberater untersuchen lassen und hatte die Empfehlung erhalten, zu sparen. Und so wurde über Nacht allen Kandidaten für nicht klerikale theologische Berufe kund getan, dass diese nach Ende ihres Studiums keinen Job bekommen. Den Männern wurde nur angeboten,sich ganz der Priesterberufung hinzugeben, den Frauen soll überhaupt nicht geholfen worden sein. Frankenberger war von dieser Absage und auch von dem fehlenden Versuch, alternative Stellen zu schaffen oder bei der Vermittlung zu helfen enttäuscht. Bei so einem Arbeitgeber wollte er nie beschäftigt sein. Er brach darauf sein Studium ab und wurde selbstständiger Kostümstadtführer in Linz. Der Kirche ging er aber nicht verloren, denn er ist noch immer mit seiner Heimatpfarrei verbunden, die ihm das bot, was er in der bürokratischen Verwaltung der Kirche vermisste. Auch seine Auseinandersetzung mit dem Glauben geht bis heute weiter. Aber Fakt ist, hätte damals sein Bistum anders gehandelt, vielleicht hätte heute eine Gemeinde einen tollen und kreativen Pastoralreferenten, der Religionsunterricht gibt, Ministranten- und Jugendarbeit macht, Chöre leitet und Andachten hält, aber in ganz Bayern stände weiter der Tabakrauch in Gaststätten und Festzelten im Wettbewerb zum Weihrauch in den Kirchen.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Ortsbus statt Schulbus für Radevormwald




Felix Staratschek, 2.Vorsitzender der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP) Bergisches Land aus Radevormwald nimmt Stellung zum ÖPNV in Radevormwald. Der KV umfasst Wuppertal, Remscheid, Solingen und die Kreise Mettmann und Oberberg. Staratschek hat in Hövelhof dazu beigetragen, den Ortsbus umzusetzen und fordert gleiches seit 1998 für Radevormwald.